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Unbeschwerte Ferien in Südtirol

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Der mit dem HUGO

Der Hugo ist ein erfrischender, leichter und spritziger Sommerdrink, der weit über Südtirol hinaus bekannt und beliebt ist. Was wenige wissen: Erfunden wurde er vor rund 10 Jahren von Roland Gruber, einem Naturnser, der über den Erfolg seines Getränkes noch heute schmunzeln muss.

Roland Gruber, genannt A.K., steht hinter der Theke, befüllt ein bauchiges Weinglas mit Eiswürfeln und gießt Prosecco ein. Während der Sprudel zischt und die Eiswürfel knacken, erzählt er aus seinem Leben als Weltenbummler, den Nächten, die er in Diskos verbracht hat- vor und hinter der Theke- und von seinem Hugo, der nur durch Zufall einen Männernamen trägt.

„Es war der blödeste Name, der uns eingefallen ist“ Sagt A.K. und lacht. Seit drei Jahren arbeitet der 43-jährige als Geschäftsführer des Hotel Riederfurka in der Schweiz, vorher war er in St. Moritz und auf Sylt- länger als drei Jahre hat er es an einem Ort nie ausgehalten. Im Herzen ist er aber immer Südtiroler geblieben und wird früher oder später wieder zurückkehren. „Mein fünf Monate alter Sohn soll sich nicht Kch Kch der Schweizer aneignen“ sagt A. K. lachend. Dann zerreibt er ein paar Minzeblätter zwischen den Fingern, gibt sie ins inzwischen volle Glas und rührt mit einem Löffel um. „Damit er spritzig bleibt“ sagt er und stellt das „Frauengetränk“, wie er den Hugo nennt, auf die Theke. „Fertig. Einen Strohhalm gibt es bei mir nicht“

Das Originalrezept: 15 cl gekühlter Prosecco, 2 cl Zitronenmelissensirup, einige Blätter frische Minze, ein Spritzer Soda und Eiswürfel. Kein großer Zauber aber eine Erfolgsgeschichte. Der Hugo ist aus Zufall entstanden. Die Frauen brauchten einfach eine spritzige Alternative zum Veneziano. Er selber trinkt den Hugo ja nicht, auf seinem Getränkeplan findet man eher ein gutes Glas Weißwein, Whiskey oder ein einfaches Bier.

Dass er den Hugo nicht patentieren hat lassen, das ärgert Ihn nicht, er hat den Boom ja einfach nicht mitgekriegt. Bis er irgendwann auf den ersten Hugo in der Dose traf, „schmecken aber alle nicht, ein Hugo muss frisch zubereitet werden!“

A.K. verlangt von einem Cocktail, dass er rund ist. „Er darf nicht zu stark oder zu süß sein. Er muss süffig sein, aber auch nicht zu leicht- Man will die Kunden ja nicht veräppeln.“

Der Hugo, so ein typischer Südtiroler…